Sternfahrten zur Kunst
In unregelmässigen Abständen veranstalten wir eine "Sternfahrt zur Kunst".
Wir besuchen dabei Ausstellungen in der Region und darüber hinaus, nehmen unter anderem an Führungen teil und besprechen danach in der Gruppe das Gesehene bzw. Erlebte.
Wenn Sie Interesse am Newsletter zu den Sternfahrten zur Kunst haben, dann tragen Sie sich bitte hier ein.
William Turner, Claude Monet und Cy Twombly
Sa. 12.05.2012; 11.00 Uhr
Staatsgalerie Stuttgart • Konrad-Adenauer-Str. 30 – 32 • 70173 Stuttgart
Claude Monet »London, das Parlament. Die Sonne bricht durch den Nebel«
„Bis 28. Mai 2012 zeigt die Staatsgalerie Stuttgart ca. 70 teils sehr großformatige Spätwerke von William Turner, Claude Monet und Cy Twombly. Die gezeigten herausragenden Leihgaben verdeutlichen Parallelen und Zusammenhänge in den Arbeiten und veranschaulichen ihre gemeinsamen Merkmale. Alle drei Künstler erproben die Grenzen der Malerei und fordern auf radikale Weise die Tradition heraus. Der englische Maler William Turner (1775 –1851) begründete in seinen Landschaften und Seestücken eine abstrakte Bildsprache, die von den Impressionisten aufgegriffen wurde. Claude Monet (1840-1926) setzte die Motive des Vorläufers der Abstraktion in Serien mit unterschiedlichen Lichtstimmungen um. Mit Cy Twombly (1928-2011) spannt die Ausstellung den Bogen bis in die Gegenwart: Der Amerikaner, bedeutender Vertreter des Abstrakten Expressionismus, entwickelt die poetische Bildsprache in seinen monumentalen
Gemälden weiter. „ (Zitat Staatsgalerie)
Anmeldung bei Herbert Gutzer:
Tel. 07392 - 912039
herbert.gutzer@gutzer.de
Archiv Sternfahrten
Sa. 14.01.2012, 15.00 Uhr
Erwin Henning -"Werke der 20er und 30er Jahre"
Galerie im Torhaus, Leutkirch
„Die Galerie im Torhaus zeigt in ihrer Winterausstellung Werke von Erwin Henning (1901–1993) aus der Zeit der 20er und 30er Jahre und aus der städtischen Sammlung Schulz. Es umfasst also sein künstlerisches Wirken von der Akademiezeit (1917-23) in München bis zum Nizza- Aufenthalt um 1930, dem ein Stipendium der Stadt München zugrunde lag. Erwin Henning war Meisterschüler bei Franz von Stuck in der Akademie der Bildenden Künste in München und befasste sich in dieser Zeit mit Portraitmalerei und auch der Darstellung von Landschaften und Stadtansichten. Viele Arbeiten Hennings aus dieser Zeit, gerade aus der Nizzaer-Epoche, sind 1931 beim Brand des Glaspalasts verbrannt, darunter auch eines der ersten Portraits von Karl Valentin.
Gezeigt werden in der Ausstellung im Torhaus neben den Ölgemälden auch Zeichnungen und Aquarelle, die in den 20er Jahren noch akademiegeprägt waren. In den 30er Jahren bahnt sich dann der Weg zur Stilrichtung der Neuen Sachlichkeit an. Landschaften, Bäume, Erdiges ziehen sich durch sein Werk, oft verwoben mit einer merkwürdigen Sicht auf den Menschen, die dem Humor eines Karl Valentin nahesteht.
Bei der Ausstellungseröffnung wird auch der Katalog „Begegnung – Geschichte einer Sammlung“ über die städtische Sammlung Helmut Schulz vorgestellt. Gleich nach den Kriegsjahren sind sich die beiden begegnet und Helmut Schulz wurde bald, von der Malerei Erwin Hennings begeistert, dessen langjähriger Sammler. Der Galeriekreis der Stadt Leutkirch hat es sich zur Aufgabe gemacht, einen Katalog über das Zustandekommen dieser Sammlung herauszugeben.“ (Zitat Galerie Torhaus)
Hennings mild-ironischer Blick auf Menschen erinnert mich etwas an Isabelle Roth. Und genau wie bei Isabelle sind seine Bilder trotzdem keine Karikaturen, sondern haben einen
eigenwilligen ästhetischen Reiz.
Sa. 02.04.2011 11.00Uhr
Magdalena Willems-Pisarek
Reinhard Willems
Die Malerin und der Koch
Die Idee für diese Kunstfahrt stammt nicht von mir, sondern von einigen Besucherinnen der Ausstellung „Landschaften mit + ohne“ in der Galerie Dorothea Schrade Diepoldshofen, in der auch
Bilder von Magdalena Willems-Pisarek zu sehen sind.
(Unbedingt anschauen!)
Diese Idee ist ganz einfach:
Wir besuchen Magdalena und Reinhard in ihrem urigen Bergrestaurant um zwei Dinge zu tun. Zunächst beschäftigen wir uns mit Magdalenas Bildern, die in Dauerausstellung im Restaurant zu sehen sind.
Man kann sich mit Magdalena wunderbar über Gott und die Welt unterhalten; natürlich auch über ihre Bilder. „Für mich ist die Schönheit in der
Welt fast so eine Art Gottesbeweis. Nicht die Schönheit an sich, sondern die Überfülle an Schönheit…“ hat sie neulich (sinngemäß) zu mir gesagt. Ich denke, diese „Überfülle an Schönheit“ leuchtet
unübersehbar aus ihren Bildern.
Danach genießen wir die Kochkunst ihres Mannes Reinhard, die sich an regional und saisonal verfügbaren Produkten orientiert. Es gibt natürlich Kässpätzle, aber eben nicht nur das.
Zum Beispiel:
Saltimbocca vom Hirschrücken auf hausgemachten Steinpilznudeln
Hausgeräucherter Lachs auf Blattsalat mit Kartoffelrösti
Spinatnudeln mit frischen Champignons in Kräuter-Knoblauchrahm
Gebackene Apfelküchle in Mostschaum
Treffpunkt:
Sa. 02.04.2011 11.00Uhr
Wirtshaus Kematsried; Ornachstr. 31; 87541 Oberjoch